
Mobilität ist in einer Flächengemeinde wie Vreden von entscheidender Bedeutung; sowohl für die wirtschaftliche Entwicklung, als auch für den privaten Bereich.
Eine zukunftsorientierte Infrastrukturpolitik ist unerlässlich, damit das Westmünsterland, damit Vreden nicht den Anschluss an andere Regionen verpasst.
Verkehrsberuhigung und Geschwindigkeitsüberwachung
Bei der Einführung von verkehrsberuhigten Bereichen in den Städten ist der Bürgerwille zu berücksichtigen. Eine generelle Einführung von Tempo 30 in geschlossenen Ortschaften lehnt die JUNGE UNION ab.
Geschwindigkeits-überwachung in Form von stationären "Radarfallen" oder mobilen Messgeräten befürworten wir an Unfall- oder Gefahrenschwerpunkten (Kindergärten, Schulen etc.).
Geschwindigkeitsmessungen als zusätzliche Geldquelle lehnt die JUNGE UNION ab. Durch Messungen z.B. in Industriegebieten oder an großen Ausfallstraßen, die nicht aufgrund der Verkehrssicherheit notwendig sind, wird auch die Akzeptanz der notwendigen Geschwindigkeitsbeschränkungen an Gefahrenschwerpunkten herabgesetzt.
Die JUNGE UNION befürwortet den Bau von Kreisverkehren anstelle von Ampelanlagen, da diese für einen zügigeren Verkehrsfluss sorgen und das Unfallrisiko erheblich mindern. Über die Anbringung von Schilder zur freien Fahrt in der Rechtsabbiegerspur an Kreuzungen (sog. "grüne Pfeile") sollte verstärkt nachgedacht werden.
Ortsumgehung
Durch weitsichtige Planung und frühzeitige Festlegung auf den Verlauf der Ortsumgehung, ist es in den nächsten Jahren möglich, auch den äußeren Ring im Norden der Stadt zu schließen. Damit steht Vreden im Vergleich zu anderen Städten dieser Größenordnung eine beispiellos gute Straßeninfrastruktur zur Verfügung.
Die JUNGE UNION steht für eine Fortsetzung einer verlässlichen und weitsichtigen Verkehrsplanung. Sie sit stolz darauf, daß die Ortsumgehung fertiggestellt ist.
Flughafen Wenningfeld
Der Flughafen Wenningfeld ist als Schwerpunktlandeplatz für das Westmünsterland zu erhalten. Die JUNGE UNION sieht im Flughafen Wenningfeld langfristig die Chance für eine interkommunale Gewerbeansiedlung und somit für eine Bereicherung des Arbeitsplatzangebotes. In Anbetracht der relativ großen Entfernung Vredens zu Autobahn und Schiene ist der Flughafen ein wichtiger und erhaltenswerter Standortfaktor.
Hallenfreibad
Aufgrund der schlechten baulichen Substanz und aufgrund der Ergebnisse des vom Stadtrat in Auftrag gegebenen Gutachtens lehnt die JUNGE UNION jegliche Bestrebungen die aktuellen Bäder zu sanieren strikt ab. Sie fordert stattdessen den Bau eines kombinierten Hallen- und Freibades, das den Erfordernissen Vredens als zukünftiges Mittelzentrum Rechnung trägt.
Ein gemeinsamer Neubau birgt beachtliche Einsparungs- und Effizienzvorteile, die helfen könnten, die beachtlichen Defizite der bisher getrennten Einrichtungen zu senken oder zumindest in gleicher Höhe zu halten.
Einer Kooperation der Stadt mit einem privaten Träger stehen wir bei einem schlüssigen Gesamtkonzept positiv gegenüber.
Die Lösung der Bäderfrage hat für die JUNGE UNION höchste Priorität und darf keinesfalls länger aufgeschoben werden. Zur Finanzierung sollten die Überschüsse der städtischen Gesellschaften herangezogen werden. Da allein diese zum jetzigen Zeitpunkt einen Neubau noch nicht tragen können, ist insbesondere bei der SVS über eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit nachzudenken.
Die JUNGE UNION ist stolz darauf, die Entscheidung zum kürzlich eingeweihten Schwimmbad mitgestaltet zu haben.
Öffentlicher Personennahverkehr
Der ÖPNV ist Aufgabe aller kommunalen Gliederungen. In den letzten Jahre ist der ÖPNV im Kreis Borken konsequent ausgebaut worden. Die Sprinter-, Schnell- und Nachtbusse werden von den Menschen gut angenommen. Das Angebot muss sich auch weiterhin an der Nachfrage orientieren.
