Vreden 2020 - Extremismus


Die JUNGE UNION verurteilt die Gewaltanwendung zur Durchsetzung politischer Ziele schärfstens, weil sie undemokratisch und intolerant ist. In unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung sind Regeln des menschlichen Zusammenlebens festgelegt, die für jede einzelne Person die in den Grund- und Menschenrechten anerkannten Freiheiten gewährleisten.

Extremistischen Strömungen entgegenwirken

Die politischen "Inhalte", die links- und rechtsextremistische Gruppen und Parteien vertreten, entbehren jeder menschlichen Vernunft. Es muss einen breiten Konsens aller demokratischen Kräfte geben, der politische Extremismus darf nicht gesellschaftsfähig werden.

Ebenso wie wir nach wie vor jede Art der Zusammenarbeit mit extremistischen Gruppen und Parteien ablehnen, verlangen wir von anderen demokratischen Parteien, aber auch von anderen gesellschaftlichen Gruppen, wie etwa Gewerkschaften und Kirchen, diese Haltung. Stadt und Schulen können durch Aktionen mithelfen, gegen den politischen Extremismus anzukämpfen, wobei die Aktionen nicht einseitig ausgelegt sein dürfen. Es ist gleichermaßen gegen Rechts- wie Linksextremismus vorzugehen.

Wenn sich Angehörige von extremistischen Randgruppen die falsch verstandene Freiheit herausnehmen, mit Gewalt gegen die Regeln der Gesellschaft vorzugehen, muss diese die Möglichkeiten haben sich dagegen zu schützen und auch von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen.

Nach Meinung der JUNGEN UNION müssen die gewaltsamen Aktivitäten extremistischer Gruppierungen bereits im Keim erstickt werden. Dazu gehören geeignete Strafmaßnahmen ebenso wie gezielte Betreuungsmaßnahmen, aber auch verbesserte Freizeitangebote.

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